Schlappe Tage
Herbstwärts gerichtet die gerötete Rotznase. Kreischbunter Wind prügelt letzte Blätter vom wilden Wein; Die verenden blutrot und klaglos in einer Hofecke.
Katze sitzt griesgrämig vor der Tür, die Sonne kann sie nicht mehr beeindrucken.
Sie lauscht den Sturmworten. Letzte Zucchinis vom Busch geschnitten. Daumendick, daumenlang. Mein Daumen, kein Männerdaumen. Aber sie werden in die Pfanne wandern.
Dann ein Feuerchen im Ofen. Abends bei einem roten Wein (so wild und blattlos) vor dem verglasten Herdfeuer den Herbst bestreiten, dem Winter kein Recht einräumen an meinen Tagen und Nächten. Zutritt verweigern der Welt. Sturmglocken läuten den Winterschlaf ein. Kahle Wunschträume. Ich werde mich durchfrieren bis zum nächsten Frühling. Im Schneeglöckchengeläut aufwachen. Tataaaaa.
Katze sitzt griesgrämig vor der Tür, die Sonne kann sie nicht mehr beeindrucken.
Sie lauscht den Sturmworten. Letzte Zucchinis vom Busch geschnitten. Daumendick, daumenlang. Mein Daumen, kein Männerdaumen. Aber sie werden in die Pfanne wandern.
Dann ein Feuerchen im Ofen. Abends bei einem roten Wein (so wild und blattlos) vor dem verglasten Herdfeuer den Herbst bestreiten, dem Winter kein Recht einräumen an meinen Tagen und Nächten. Zutritt verweigern der Welt. Sturmglocken läuten den Winterschlaf ein. Kahle Wunschträume. Ich werde mich durchfrieren bis zum nächsten Frühling. Im Schneeglöckchengeläut aufwachen. Tataaaaa.
schreiben wie atmen - 18. Okt, 16:35
