In die offene Hand...
Manchmal bekomme ich Worte geschenkt. Fallen mir in die offenen Hände, die ich zu einer Schale zusammenfüge.
Kürzlich die alte Frau die zu ihrer Freundin im Schlagsahnewahnsinnscafé einen Satz sagte in dem das Wort "Liebesleben" vorkam. Den Rest habe ich vergessen, nicht aber die Art und Weise wie sie beim Aussprechen des Wortes die Lippen kräuselte, so, dass noch einmal so viele Fältchen entstanden wie zuvor. Sie lächelte, etwas blitzte auf in ihren Augen, die geröteten Lider strafften sich nach oben und ich hatte den Eindruck, sie küsse die Luft zwischen sich und jemandem der schon lange nicht mehr da ist.
Das verliert sich also nie, dachte ich und fühlte mich ein bißchen getröstet.
Deswegen bleibe ich weiter eine Wortsucherin, Wortjägerin, Wortgräberin. Worte machen mich Hoffen und Harren und bestimmt auch manchmal zum Narren. Das schadet mir nicht, ich habe gelernt, mein Schellenkostüm und die Maske mit dem Trottelgesicht mit einiger Würde zu tragen.
An dieser Stelle möchte ich allen Menschen danken die mir hier auf diesem Blog (und nicht nur hier) Worte schenken. Worte, Sätze, Texte, Gedichte. Sie nähren mich damit, kleiden mich warm oder luftig - je nach Bedarf und sie machen, dass ich immer wieder Lust habe weiter zu atmen, weiter zu schreiben. Mich fortzuschreiben von hier nach da. Sogar im November.
Kürzlich die alte Frau die zu ihrer Freundin im Schlagsahnewahnsinnscafé einen Satz sagte in dem das Wort "Liebesleben" vorkam. Den Rest habe ich vergessen, nicht aber die Art und Weise wie sie beim Aussprechen des Wortes die Lippen kräuselte, so, dass noch einmal so viele Fältchen entstanden wie zuvor. Sie lächelte, etwas blitzte auf in ihren Augen, die geröteten Lider strafften sich nach oben und ich hatte den Eindruck, sie küsse die Luft zwischen sich und jemandem der schon lange nicht mehr da ist.
Das verliert sich also nie, dachte ich und fühlte mich ein bißchen getröstet.
Deswegen bleibe ich weiter eine Wortsucherin, Wortjägerin, Wortgräberin. Worte machen mich Hoffen und Harren und bestimmt auch manchmal zum Narren. Das schadet mir nicht, ich habe gelernt, mein Schellenkostüm und die Maske mit dem Trottelgesicht mit einiger Würde zu tragen.
An dieser Stelle möchte ich allen Menschen danken die mir hier auf diesem Blog (und nicht nur hier) Worte schenken. Worte, Sätze, Texte, Gedichte. Sie nähren mich damit, kleiden mich warm oder luftig - je nach Bedarf und sie machen, dass ich immer wieder Lust habe weiter zu atmen, weiter zu schreiben. Mich fortzuschreiben von hier nach da. Sogar im November.
schreiben wie atmen - 25. Nov, 16:38
