Alltagschaos

Mittwoch, 27. Februar 2008

Klagemauer zwei vom rinpötscherl: VOILA, "KLAG GABLE"!

Klag Gabel

Dienstag, 26. Februar 2008

Sammle Klagemauern

Klagemauer eins

Hier meine erste Klagemauer. Ich hoffe darauf, dass es mehr werden. Kleine, große, hübsche, häßlich, welche aus Stein, Beton, Holz, Plaste und Elaste oder woraus auch immer. Schickt sie mir, gebt sie mir, verratet mir wo ich sie finde. Ich sammle seit Jahren Zuckertüten, das hat sich ziemlich totgelaufen. Jetzt werde ich es mit Klagemauern versuchen. Später mache ich vielleicht eine kleine Kunstausstellung mit der Beratung von bonanzaMargot und rinpötscherl.
@bon: weg vom Fenster verflixt!

Montag, 25. Februar 2008

Sonnensuche und Klagemauer

Das war ein Absturz heute nach dem Frühlingstag gestern. Kalte graue Wolken, keine Fünklein Sonnenlicht. Der Körper mochte die neue Wetterlage auch nicht. Trotzdem aufgestanden und begonnen den Berg an Aufgaben abzuwickeln. Schön aufgepasst, nicht auf die raushängende Zunge zu treten.
Jetzt ist schon bald Abend und ich habe nicht das Gefühl, irgendetwas geschafft zu haben. Und das obwohl ich den ganzen Tag auf Achse bin. Das Kopfweh und die Müdigkeit sind schlimmer geworden und ich begreife gar nicht, warum man versessen sein kann auf ein möglichst langes Leben. Soooo lustig ist das ja auch wieder nicht.
Himmel hilf... Was für eine Larmoyanz. Das ist gekonntes Jammern auf sehr hohem Niveau.
Ich geh dann schon mal los und hole mir ein paar Steine, Mörtel, eine Kelle und ein Senkblei. Baue mir jetzt hier meine eigene Klagemauer. Jawoll. Kann ja dann Andere einladen, an dieser Mauer ein bissl mitzuklagen.
Duck und weg in den Baumarkt.

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Worte sind unzuverlässig

Meine Freunde die Worte sind ein unzuverlässiger Haufen. Speziell wenn sie auf die Ohren von anderen Menschen treffen scheinen sie hin und wieder zur Gänze aus dem Ruder zu laufen. Oft kann man nicht mehr nachvollziehen, ob es die Worte oder die Ohren waren - am Ende steht jedenfalls ein Mißverständnis.
Was tun? Den Schnabel halten, denke ich manchmal. Rückzug auf der ganzen Linie. Vielleicht noch ein paar Romane unter Pseudonym veröffentlichen (von irgend etwas muß man ja schließlich leben), aber ansonsten schieres Schweigen.
Dann ist da aber immer noch mein Bedürfnis nach Reflektion, nach Echo. Ob auch die Berge die Rufer brauchen denen sie Echo sind? Ich bin viel besser dran. Kann Rede und Antwort stehen und kann neue Worte suchen - immer mit dem Risiko, wieder nicht verstanden zu werden.
Aber die Worte will ich mir nicht abspenstig machen lassen. Mögen sie auch eine halsstarrige Bande sein, ein unzuverlässiger Haufen, eine intrigante Schar, Bastarde, deren Zugehörigkeit niemals klar zu erkennen ist - meine Freunde sind sie dennoch, die Worte. Und Mißverständnisse sind besser als Schweigen.

Schlappe Tage

Herbstwärts gerichtet die gerötete Rotznase. Kreischbunter Wind prügelt letzte Blätter vom wilden Wein; Die verenden blutrot und klaglos in einer Hofecke.
Katze sitzt griesgrämig vor der Tür, die Sonne kann sie nicht mehr beeindrucken.
Sie lauscht den Sturmworten. Letzte Zucchinis vom Busch geschnitten. Daumendick, daumenlang. Mein Daumen, kein Männerdaumen. Aber sie werden in die Pfanne wandern.
Dann ein Feuerchen im Ofen. Abends bei einem roten Wein (so wild und blattlos) vor dem verglasten Herdfeuer den Herbst bestreiten, dem Winter kein Recht einräumen an meinen Tagen und Nächten. Zutritt verweigern der Welt. Sturmglocken läuten den Winterschlaf ein. Kahle Wunschträume. Ich werde mich durchfrieren bis zum nächsten Frühling. Im Schneeglöckchengeläut aufwachen. Tataaaaa.

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Donnerstage und der Lehmbruch von Hingstenbuck

Hingstenbuck hat einen kleinen Lehmbruch und ich habe Donnerstage.
In Hingstenbuck konzentrierte sich immer alles was schiefging, in Verwicklungen endete oder zumindest ein Riesendurcheinander auslöste auf den Lehmbruch, bei mir konzentriert sich oben Genanntes auf Donnerstage. Ich weiß nicht warum. Dienstage sind auch irgendwie komisch, aber Donnerstage haben es in sich. Termine die sich überschneiden, weil ich einen von ihnen vergessen habe. Abendliche Veranstaltungen die am Morgen schon ihre Schatten voraus werfen und meine Energiestände um diese Tageszeit unberücksichtigt lassen.
Der Tee schmeckt nicht gut an Donnerstagen und die Vögel fliegen so tief, dass man beim Weg über den Hof in Deckung gehen muß. Die Katze hat schlechte Laune und der Staubsauger kauert in der Ecke als wolle er mich jeden Moment anfallen. Donnerstage sind Schwarzwaldtorte mit Ölsardinen.
Meinen Terminkalender für Freitag habe ich noch nicht in Augenschein genommen. Heute denke ich, dass es nicht viel schlimmer kommen kann. Morgen könnte mich die nackte Realität schon eines Besseren oder Schlechteren belehren. Zwecklos also, sich aufzuregen. Ich werde mich dem PANTA REI hingeben und das Beste hoffen. Aufrecht von Fettnapf zu Fettnapf und Ruhepausen zwischen allen Stühlen! Warum auch nicht, immer noch besser als gelben Schnee zu essen (von wem ist dieses Zitat eigentlich?)

Samstag, 22. September 2007

FOLFI und die Menopause

Berichtet ihr Frauen zuhauf mir und meinem Wiewolf (kleiner Bruder vom Werwolf) von eurer Menopause und was ihr erlebt - auf dass ich mir nicht mehr alleine und einsam vorkomme im Lande der Hitzewellen und der Kopfschmerzen...
Berichtet mir ihr Männer und Greise - was sagen euch die Begriffe Menopause - Wechseljahre - Hitzewellen.
Frisch ansaget mir alle - damit ich nicht in die nächstgelegene Tischkante beißen muß (oder meinem Wiewolf die Koteletts wegfresse).

Donnerstag, 20. September 2007

Scheiß kalt, aber vielleicht treff ich Buddha

September..., und man schlottert sich einen ab wenn man morgens aufs Rad hupft. Mist. Da hilft nur Tempo machen und nicht lange drüber nachdenken. Immerhin scheint die Sonne und der Tag könnte noch ganz brauchbar werden.
Erfolgreich (mehr oder weniger) hinter mir: Aufstehn, Waschen, Morgentee, Kampf mit AOL und Anti-Viren-Programm und der Frage wo man wie was kündigen kann.
Vor mir: der ganze Tag mit unermesslichen Möglichkeiten etwas verkehrt zu machen, mit zahllosen Chancen auf Überraschungen (die ja auch nicht immerzu unangenehm sein müßten...) und immerhin der Möglichkeit, dass gerade heute alles ganz ganz anders und möglicherweise sogar besser wird.
Vielleicht begegnet mir ja sogar Buddha??

Mittwoch, 19. September 2007

Mal wieder

Heute endlich mal wieder trocken vom Rad gekommen. An den vergangenen Tagen jeweils nicht. Zum Teil gab es wirklich nur einen einzigen Regenguß am Tag - aber ich bin jeweils ganz direkt reingeraten. Wenn man Geld dafür kriegen würde das so hinzubekommen, dann würde es gewiß nicht klappen.
Heute also trocken geblieben. Fein! Der Computer tut auch wieder relativ klaglos seinen Dienst. Fein! Satt zu essen, keine Haue. Fein! Man wird regelrecht bescheuert vor Dankbarkeit für alltägliche Dinge. Speziell für alles was schmerzfrei zu haben ist. Das macht das Leben erträglicher: wenig Schmerzen und ein geregeltes Leben. Ach ja....
Von den ganzen Arschlöcherigkeiten an diesem Tag kann und will ich erst nach dem Abendessen wieder Notiz nehmen. Sonst bleibt mir mein Käsebrot im Hals stecken oder alles ballt sich aus Rache zu einer formidablen Obstipation zusammen.
Glas Weißwein, Käsebrot, Trauben zum Nachtisch. Fein!
Nachher geht es weiter...

Freitag, 14. September 2007

Kommunikationswege

Den ganzen Tag mit der Computerkiste gekämpft. Netz verlass mich nicht. Unzählige Male wieder eingenetzt und fast sofort erneut ausgenetzt worden. Hin und her probiert. Stecker raus, Stecker wieder rein. Geht nicht. Geht nicht gibts nicht, also Einstellungen überprüfen. Nutzt nix. Prima, also doch der Kiste an die Innereien gehen. Das geht ein bißchen so wie pfeifen im Dunkeln. Man tut vor sich selber so als hätte man eine Ahnung, damit man sich dran traut. Hier was verändern, da was umstellen, souverän fast und dann den Kopf zwischen die Schultern ziehen wenn man den nächsten Versuch startet. Ohhhh, prima, das funktioniert ja, na da bin ich aber ... SCHEISSENDRECK ..., schon wieder ist die Verbindung abgeschmiert. So kann man auch seinen Tag rumkriegen.
In ein paar vernunftbetonten Minuten blendet sich die helle Freude dazwischen, wie herrlich möglich die Verständigung zwischen zwei wildfremden Menschen sein kann. Schön, dass es Blogs und Blogger gibt. Ich habe etwas Neues gefunden und habe Spass dran. Nicht selbstverständlich, wenn man mal aus dem Jugendalter raus ist. Danke Leben, das hast du gut hingekriegt.
Dann tief Luft holen, noch ein paar Downloads, um meiner Fritz Box ein bißchen die Seele zu massieren - und siehe da!! Es tut vorläufig. Seit einer Stunde kein Zusammenbruch der Verbindung. Schnell - her mit dem Kopf, dreimal auf Holz klopfen, so. Sogar der Datenfluss scheint mir deutlich schneller zu sein.
Nebenher habe ich meine funkelnagelneuen Profi-Kochtöpfe eingeweiht. FEIN! Es geht ganz prima auch ohne Lafer-Gelaber.
Bald geh ich in mein Bett. Angefüllt mit der Hoffnung, keine Alpträume zu haben nach allem was mir heute durch den Kopf gegangen ist.

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